Linke fordert mehr Freiheiten für Sportler und Sportvereine

27.05.2021 Bundes- und Landesregierung haben in der bisherigen Corona-Politik nach Ansicht der Linken zu wenig für die Sportvereine getan. «Die Einschränkungen für den Sport müssen bei Einhaltung der allgemeinen Hygienevorschriften komplett zurückgenommen werden», forderte Linken-Fraktionschef Thomas Lippmann am Donnerstag im Landtag.

Linken-Fraktionschef Thomas Lippmann. Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Einschränkungen träfen vor allem Kinder und Jugendliche. «Die stärkende und ausgleichende Wirkung von organisiertem Sport auf die Physis und auch auf die Psyche der Heranwachsenden darf nicht weiter ignoriert werden». Spätestens wenn im Juni wieder alle Schülerinnen und Schüler zur Schule gehen und sich zwei Mal wöchentlich testen lassen, müsste ihnen auch das Training in den Sportvereinen wieder erlaubt werden, forderte die Linke.

Auch die Redner der Koalitionsfraktionen betonten die hohe gesellschaftliche und gesundheitliche Bedeutung von Sport - allerdings auch Hilfen und Öffnungen, die die Landesregierung bereits gewährt hat. Wenn sich die Infektionszahlen weiter so positiv wie zuletzt entwickeln, müssten die Einschränkungen aber weiter gelockert werden. «Wir erwarten, dass das Kabinett bei weiter sinkenden Inzidenzen auch weitere Öffnungsschritte für den Vereinssport und die Sporttreibenden vollzieht», sagte der CDU-Abgeordnete Chris Schulenburg. Die AfD bezeichnete die Pandemie mit allein in Deutschland mehr als 87 000 Toten erneut als «Fake-Pandemie» und forderte das Ende aller Maßnahmen.

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