Neue Verordnung macht Gastronomie, Sport und Kultur möglich

07.05.2021 Sachsen-Anhalt lockert ab dem Wochenende die Corona-Regeln für Landkreise und kreisfreie Städte, deren Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt. Die Außengastronomie soll dann wieder öffnen können, wie Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Freitag mitteilte. Bestimmte Veranstaltungen im Freien sollen ebenso wie touristische Aufenthalte möglich sein. Maßgabe ist ein negativer Corona-Test, dazu kommen Hygieneregeln und Zugangsbegrenzungen.

Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne in Magdeburg. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Verordnung trete am Samstag in Kraft und ende am 24. Mai. Somit falle in Magdeburg zum Sonntag bereits die Bundes-Notbremse, erläuterte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU). Die Landeshauptstadt weist seit fünf Tagen eine Inzidenz unter 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen auf.

Konkret ergeben sich für Magdeburg eine Vielzahl an Öffnungen im gesellschaftlichen Raum. Schwimmbäder und Badeanstalten dürfen ihren Außenbereich öffnen; im Bereich Sport wäre im Freien Training mit bis zu 25 Personen möglich; und mit Modellprojekten können beispielsweise auch in geschlossenen Räumen weitere Öffnungsschritte erprobt werden. Hier seien Hotels und Kultureinrichtungen denkbar, sagte Grimm-Benne. In der geöffneten Außengastronomie ist die Zahl der Gäste an einem Tisch auf sechs begrenzt.

Die meisten Landkreise und kreisfreien Städte Sachsen-Anhalts sind von der neuen Landesverordnung zunächst nicht betroffen. Ab 100 Infektionen pro Woche und 100 000 Einwohner greift in den Kreisen die sogenannten Bundes-Notbremse mit strengen Regeln wie nächtlichen Ausgangsbeschränkungen.

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