Modellprojekte: Betreiber ziehen positives Fazit

24.04.2021 Nach dem vorzeitigen Ende der Corona-Modellprojekte für die Gastronomie und Hotellerie im Harz und in Mansfeld-Südharz ziehen die Betreiber eine positive Bilanz. Die Öffnung habe viel Positives bewirkt, sagte Café-Inhaber Michael Wiecker aus Wernigerode. Die Menschen hätten wieder einen Hauch Normalität bei Kaffee und Kuchen verspürt, die Mitarbeiter seien wieder eingestiegen und der Betrieb habe zumindest einen Teil des entgangenen Umsatzes eingebracht.

Glasmalereien auf einer Scheibe eines Raumes in der Burg Falkenstein im Südharz. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Öffnungen seien eine Blaupause für eine unbürokratische, zielgerichtete und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Ministerpräsidenten, dem Wirtschaftsminister, dem Landkreis und dem Unternehmen gewesen, schwärmte der Hotelbetreiber Clemens Ritter von Kempski. «Wir haben 120 Leute aus der Kurzarbeit geholt. Die Arbeit war beinahe euphorisch.» Auch die Gäste seien trotz Einschränkungen, wie dem Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Bereich, voller Dankbarkeit nach einer langen Zeit der Entbehrung gewesen.

Das Ministerium hatte die Öffnung zweier Hotels im Landkreis Mansfeld-Südharz zwischen dem 16. April und dem 14. Mai genehmigt; und die Öffnung von Außenbereichen bei ausgewählten Gastronomen im Harz vom 9. bis zum 30. April. Die bundeseinheitliche Corona-Bremse lasse nun keinen Spielraum zu, hieß es jüngst aus der Staatskanzlei - am Samstag würden die Projekte eingestellt.

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