Corona-Inzidenz steigt: Aktionen sollen Impfquote erhöhen

05.09.2021 Die Corona-Zahlen in Sachsen steigen, wenn auch auf niedrigerem Niveau als in anderen Bundesländern. Unterdessen versucht das DRK weiterhin, die Zahlen zu senken - mit Corona-Impfungen.

Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Corona-Inzidenz in Sachsen klettert weiter leicht nach oben. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Sonntag mit 29,0 an. Am Vortag lag der Wert laut RKI bei 26,6.

Im Bundesdurchschnitt bleibt Sachsen eines der Länder mit dem geringsten Infektionsgeschehen. Niedriger war die Inzidenz am Sonntag nur in Sachsen-Anhalt (22,9).

Für den Freistaat zählte das RKI 198 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle. Die wenigsten Neuinfektionen pro 100.000 gab es in der vergangenen Woche im Landkreis Bautzen (15,8). Den höchsten Wert wies das RKI für den Landkreis Zwickau aus, der mit einer Inzidenz von 53,2 deutlich über der 35-Marke liegt. Ab drei Tagen in Folge auf dieser Stufe gilt in mehr Bereichen die sogenannte 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet.

Auf den Intensivstationen der sächsischen Krankenhäuser wurden laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Sonntag (Stand: 9.19 Uhr) 23 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt - zwei weniger als am Vortag. 13 Personen mussten beatmet werden. Landesweit gibt es derzeit noch 118 freie covid-spezifische Intensivbetten.

Unterdessen waren auch an diesem Wochenende weiterhin mobile Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes unterwegs, um Impfwilligen vor Ort und ohne Termin einen Piks gegen das Coronavirus zu geben. Aktionen waren am Sonntag etwa beim Mittelsächsischen Sängertreffen in Niederwiesa und bei den «Görlitzer Summerweeks» geplant.

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