Schmidt trotz Ausfällen optimistisch: «Haben gute Spieler»

13.08.2021 Alexander Schmidt musste vor der Partie gegen Hannover 96 die ersten kleinen Rückschläge verkraften. Doch trotz der Verletzungen von Brandon Borrello und Luca Herrmann bleibt der Dynamo-Trainer gelassen.

Dynamos Trainer Alexander Schmidt gestikuliert an der Seitenlinie. Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In den ersten drei Pflichtspielen schien Trainer Alexander Schmidt schnell seine Stammelf mit Dynamo Dresden gefunden zu haben. Nun muss der 52-Jährige diese aufgrund von zwei Verletzungen bereits wieder umbauen.

Doch trotz der Ausfälle von Mittelfeldspieler Luca Herrmann (Stauchung im linken Knie) und Angreifer Brandon Borrello (Mittelfußbruch) sieht Schmidt den Fußball-Zweitligisten für die Partie Samstag gegen Hannover 96 (20.30 Uhr/Sky) gut gerüstet. «Wir haben gute Spieler. Ich will da gar nicht von Breite sprechen, weil ein Panagiotis Vlachodimos und Heinz Mörschel zum Beispiel nicht nur Nummer zwölf und 13 sind», erklärte er am Freitag.

Ob beide am Samstag (20.30 Uhr/Sky und Sport1) auch von Beginn an spielen werden, ließ Dynamos Coach dagegen noch offen. «Euch würde ich es sagen, Hannover aber nicht», sagte Schmidt scherzend vor Journalisten.

Zumindest Vlachodimos ist für die linke Außenbahn ein heißer Kandidat auf die Borrello-Nachfolge. Der Deutsch-Grieche überzeugt seit Wochen nach seinen Einwechslungen und Schmidt schwärmt in höchsten Tönen vom 29-Jährigen. Mörschel scheint dagegen derzeit ein wenig hinten dran. Auch im Pokalspiel gegen Paderborn vor einer Woche spielte auf der Herrmann-Position im Dreier-Mittelfeld stattdessen Morris Schröter.

Doch egal mit welchem Personal, Schmidt kündigte wie auch bei den drei Partien zuvor ein aggressives Spiel seiner Mannschaft an. «Hannover wird bei uns kein leichtes Spiel haben», erklärte er. Auch wenn Dynamos Trainer zugab, den kommenden Gegner zumindest in seinen Ambitionen etwas schwer einschätzen zu können. «Sie haben große Erfahrung und Qualität im Kader. Aber ob es für ganz vorne reicht? Vielleicht hat es dann auch etwas mit Druck zu tun.»

Individuelle Klasse sei bei Hannover aber in allen Mannschaftsteilen vorhanden. Vor allem vor Marvin Duksch warnte Schmidt noch einmal eindringlich. «Man sollte ihm nicht viele Chancen geben», sagte er. Wie man den Angreifer stoppen kann, brachte der Dynamo-Coach noch einmal bei Sportgeschäftsführer Ralf Becker in Erfahrung. Der hatte Duksch einst nach Kiel geholt.

Rund 12.500 Tickets wurden vor der Partie verkauft. 110 Gästefans werden derzeit erwartet. Beide Kontingente sind damit noch nicht vollkommen ausgeschöpft, rund 16.000 Fans dürfen insgesamt ins Rudolf-Harbig-Stadion.

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