Sachsen jetzt mit bundesweit zweithöchster Corona-Inzidenz

28.04.2021 Sachsen bleibt ein bundesweiter Hotspot in der Corona-Pandemie, die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen ist aber leicht gesunken. Laut der Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen (Stand 3.09 Uhr) bei 210,3 - nach 226,5 am Vortag. Höher ist sie derzeit nur in Thüringen.

Ein Abstrichstäbchen wird in einer ambulanten Corona-Test-Einrichtung gehalten. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Erzgebirgskreis ist derzeit mit aktuell 375,3 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen weiter bundesweit am schwersten getroffen, der Landkreis Zwickau mit einer Inzidenz von 316,5 direkt dahinter und Mittelsachsen belegt mit einem Wert von 307,5 Rang vier der bundesweiten Liste. Die Stadt Chemnitz liegt nach leichtem Anstieg weiter knapp unter der Marke 300. Den geringsten Wert in Sachsen hat die Stadt Leipzig mit 112,8. Im Bundesdurchschnitt beträgt die Wocheninzidenz 160,6.

Die aktuelle Statistik des sächsischen Gesundheitsministeriums (Stand: 12.30 Uhr) wies für Sachsen 2249 neue Infektionen gegenüber dem Vortag aus, die Gesamtzahl der laborbestätigten Neuinfektionen seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 erhöhte sich danach auf 260 381. Weitere 28 Menschen starben, die Zahl der nachweislich mit oder an einer Covid-19-Infektion Gestorbenen erhöhte sich auf 9034. Schätzungsweise 232 100 Infizierte sind bisher wieder genesen.

Im Freistaat zählt neben der Inzidenz die Auslastung der Krankenhausbetten auf Normalstationen als Richtwert für erneute Verschärfungen der Corona-Maßnahmen. Aktuell sind 1146 Betten belegt - damit sank die Auslastung seit Dienstag leicht von 71,1 Prozent auf 69,8 Prozent.

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