Arbeitslosigkeit im Saarland sinkt im dritten Monat in Folge

30.11.2021 Der Arbeitsmarkt an der Saar erholt sich weiter. Unklar bleiben die Folgen der explodierenden Corona-Zahlen.

"Agentur für Arbeit" hängt über dem Eingang der Bundesagentur. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Arbeitslosigkeit im Saarland ist im November im dritten Monat in Folge gesunken. Zugleich registrierte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mitten in der Corona-Pandemie weiterhin eine hohe Nachfrage nach Arbeitskräften.

Im November waren im Saarland rund 32.500 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, wie die Behörde am Dienstag in Saarbrücken mitteilte. Das waren 1100 weniger als vier Wochen zuvor und 5300 weniger als im November 2020.

Die Arbeitslosenquote betrug im November 2021 an der Saar 6,1 Prozent. Im Oktober hatte sie bei 6,3 Prozent und vor einem Jahr noch bei 7,1 Prozent gelegen.

Bei den Unternehmen im kleinsten deutschen Flächenland waren in diesem November 10.700 offene Arbeitsstellen gemeldet. Das waren laut der Regionaldirektion 3000 Stellen mehr als ein Jahr zuvor - ein Plus von gut 39 Prozent. Die meisten nun angebotenen Jobs gab es in der Zeitarbeit (1920 Stellen), im Gesundheits- und Sozialwesen (1560), im Handel (1350), im Verarbeitenden Gewerbe (1260) sowie im Baugewerbe (980).

Der Arbeitsmarkt im Saarland bleibe «auf Erholungskurs», stellte die Chefin der Regionaldirektion, Heidrun Schulz, fest. Wie er sich in den kommenden Wochen entwickeln werde, sei vorrangig vom Infektionsgeschehen und dessen Folgen abhängig. «Des Weiteren könnten die Lieferschwierigkeiten in der Industrie und im Handwerk einen maßgeblichen Einfluss haben», ergänzte Schulz. Stichtag für die Erhebung der neuen Zahlen war der 11. November.

Die IHK im Saarland warnte vor zu viel Optimismus. Die an sich erfreuliche Entwicklung am Arbeitsmarkt dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass anhaltende Lieferengpässe die Bereitschaft der Industrie zu Einstellungen bremsten, teile die Kammer am Dienstag in Saarbrücken mit. Im verbraucherorientierten Dienstleistungsgewerbe dürften die Corona-Beschränkungen zu neuen, erheblichen Belastungen führen, die trotz Kurzarbeit mittelfristig auf den Arbeitsmarkt durchschlagen würden. «Viele Unternehmen haben sich noch nicht von den Folgen der vorangegangenen Lockdowns erholt», mahnte IHK-Hauptgeschäftsführer Frank Thomé.

© dpa-infocom GmbH

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