Weihnachtsmarkt unter Corona-Zeichen: Maske und Abstand

27.11.2021 2G-Bedingungen und Maskenpflicht - auch unter diesen Voraussetzungen besuchten zahlreiche Mainzer am ersten Adventssamstag den Weihnachtsmarkt. Besondere Vorkommnisse oder Verstöße gegen die Corona-Regeln gab es nach Angaben eines Polizeisprechers nicht. Angaben über die Besucherzahlen lagen zunächst nicht vor.

Der Dom und die festliche Beleuchtung auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nur Geimpfte und Genesene können auf dem Weihnachtsmarkt einen Glühwein trinken, eine Bratwurst essen, Kerzen kaufen oder Karussell fahren. Außer dieser 2G-Regelung gilt auch die Maskenpflicht: Beim Anstehen, und wenn ein Abstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist. Die Marktleute mit Kundenkontakt und die Schausteller müssen ebenfalls genesen oder geimpft sein.

Kontrolliert wird diese Regel über farbige Bändchen für die Handgelenke. Diese werden an fünf eigens dafür eingerichteten Ständen sowie an jedem Marktstand und vom Sicherheitspersonal ausgegeben. Voraussetzung: Es wurde ein Nachweis für geimpft oder genesen erbracht.

Rund 30 Sicherheitsleute seien montags bis donnerstags auf dem Weihnachtsmarkt im Einsatz, um die Regeln zu kontrollieren. Freitags bis sonntags sind es nach Darstellung der Stadt 47. Dazu kämen der kommunale Vollzugsdienst und die Marktverwaltung.

Berichte, Bändchen seien auch ohne den 2G-Nachweis ausgegeben worden, könne er nicht bestätigen, sagte Stadtsprecher Ralf Peterhanwahr. «Wir nehmen diese Vorwürfe aber sehr ernst.» Die Marktverwaltung sei ständig an den Ständen unterwegs, um die Händler erneut auf die Regeln hinzuweisen. «Wenn die Händler sich nicht daran halten, müssen sie mit Strafen rechnen», sagte Peterhanwahr. Niemand wolle, dass sich das Coronavirus so ausbreite, dass der ganze Markt geschlossen werden müsse.

Bei einem Verstoß gegen die 2G-Regelung beträgt das Bußgeld 150 Euro. Wer die Maskenpflicht missachtet, muss 50 Euro bezahlen.

Vor Corona bestand der Weihnachtsmarkt aus 95 bis 98 Ständen. Im vergangenen Jahr fiel er wegen der Pandemie aus, in diesem Jahr hatten sich 81 Standbetreiber angemeldet, 2 davon aber noch kurzfristig abgesagt. Die Stände sind weiter auseinandergezogen als vor der Pandemie, um Massenansammlungen möglichst zu vermeiden. Zu den 79 Ständen kommen noch 38 des sogenannten Winterzeitmarkts auf vier Plätzen im Stadtgebiet. Vor der Pandemie waren im Durchschnitt rund 8000 Menschen gleichzeitig auf dem Weihnachtsmarkt.

© dpa-infocom GmbH

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