Rheinland-Pfalz: 6000 Impfdosen für Afghanistan-Evakuierte

22.09.2021 Das Land Rheinland-Pfalz stellt 6000 Impfdosen für von den USA aus Afghanistan ausgeflogene Menschen bereit. Der Impfstoff des Anbieters Johnson & Johnson werde auf Anfrage der U.S. Air Force bereitgestellt, teilte das Innenministerium am Mittwoch in Mainz mit. Damit sollen Menschen geimpft werden, die vorübergehend auf dem US-Stützpunkt in Ramstein und den Rhine Ordnance Barracks, einer US-Kaserne im benachbarten Kaiserslautern, untergebracht sind. «Der Impfstoff von Johnson & Johnson eignet sich besonders gut für eine solch kurzfristige Impfaktion, da er nur einmal verabreicht werden muss», betonte der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD).

Eine aufgezogene Spritze mit dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson liegt auf einem Tisch. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mainz (dpa/lrs) - Das Land Rheinland-Pfalz stellt 6000 Impfdosen für von den USA aus Afghanistan ausgeflogene Menschen bereit. Der Impfstoff des Anbieters Johnson & Johnson werde auf Anfrage der U.S. Air Force bereitgestellt, teilte das Innenministerium am Mittwoch in Mainz mit. Damit sollen Menschen geimpft werden, die vorübergehend auf dem US-Stützpunkt in Ramstein und den Rhine Ordnance Barracks, einer US-Kaserne im benachbarten Kaiserslautern, untergebracht sind. «Der Impfstoff von Johnson & Johnson eignet sich besonders gut für eine solch kurzfristige Impfaktion, da er nur einmal verabreicht werden muss», betonte der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD).

Bisher seien rund 25.000 Menschen aus Afghanistan über die Ramstein Air Base in die Vereinigten Staaten ausgeflogen worden. Aktuell warten noch etwa 9000 Menschen auf US-Stützpunkten in Rheinland-Pfalz auf eine Weiterreise in die USA.

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