Autohaus-Brand: Keine «erhöhte» Luftbelastung

30.07.2021 Nach dem Brand eines Autohauses mit Werkstatt und Ersatzteillager in Trier ist die Ursache des Feuers noch unklar. Die Ermittlungen vor Ort sollten am Freitag starten, sagte ein Polizeisprecher. Am Donnerstagabend war es durch die Flammen zu einer starken Rauchentwicklung am Brandort gekommen. Messungen der Feuerwehr in der Luft hätten aber «keine erhöhte Belastung» ergeben, berichtete der Sprecher.

Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Feuerwehrfahrzeugs. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Anwohnerinnen und Anwohner waren anfangs gebeten worden, vorsorglich im Industriegebiet Trier-Nord, in umliegenden Wohnvierteln und in Ruwer Fenster und Türen geschlossen zu halten. Das wurde inzwischen aufgehoben.

Eine Starkstrom-Überlandleitung in unmittelbarer Nähe zur Hitze des Feuers drohte zunächst gedehnt zu werden. Die Lage wurde nach Angaben des Sprechers aber wieder gesichert. Bei den Löscharbeiten musste angesichts möglicher Gefahren durch die Starkstromleitung mit besonderer Vorsicht vorgegangen werden.

Aus Vorsicht sperrten Einsatzkräfte auch die Autobahn 602 zeitweise in beide Richtungen ab, gaben diese am Abend aber wieder frei. Die Feuerwehr habe eine Brandwache gestellt, um Glutnester zu löschen. Weitere Details zum Einsatz oder zur Schadenshöhe waren am Freitagmorgen nicht bekannt. Die Polizei sprach jedoch von einem «hohen» Sachschaden.

Beim Brand wurden keine Menschen verletzt. Die Halle könne man derzeit wegen der potenziellen Einsturzgefahr nicht betreten, hieß es. Die Brandermittler der Kriminalpolizei Trier haben die Ermittlungen aufgenommen. Sie sollten den Brandort in den nächsten Tagen untersuchen.

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