2000 Einsätze wegen Unwettern in Trier

15.07.2021 Einsatzkräfte haben in der Nacht zu Donnerstag mit dem Hochwasser in der Region Trier gekämpft. Mehr als 4500 Anrufe seien bei der Rettungsleitstelle der Feuerwehr eingegangen, teilte die Stadt Trier mit. Dabei wurden Feuerwehr und Rettungsdienste zu 2000 Einsätzen rausgeschickt. In Trier wurden 76 Unwetter-Einsätze ausgelöst, in Trier-Saarburg 161, im Landkreis Bernkastel-Wittlich 234, im Eifelkreis Bitburg-Prüm 723 und im Vulkaneifelkreis 755.

Ein Schrank mit Jacken und Helmen einer Freiwilligen Feuerwehr. Foto: Bernd Wüstneck/zb/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In der Stadt Trier hätte zudem die Kyll, ein Nebenfluss der Mosel, im Stadtteil Ehrang gedroht überzulaufen. 1600 Menschen seien daher in der Nacht mit Durchsagen der Feuerwehr darauf vorbereitet worden, ihre Häuser und Wohnungen kurzfristig verlassen zu müssen. Auch eine Wache der Berufsfeuerwehr habe gedroht, überschwemmt zu werden. Sie sei mit Sandsäcken geschützt worden. Gegen sechs Uhr schien demnach der Scheitelpunkt der Kyll erreicht zu sein. Eine Evakuierung sei daher nicht nötig gewesen. Die Kyll hat den Angaben zufolge auch katastrophale Zustände in Kordel (Kreis Trier-Saarburg) ausgelöst.

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