Nach Feuer in Saarbrücken: Mutmaßlicher Brandstifter in Haft

29.06.2021 Nach einem Feuer in einem Mehrparteienhaus in Saarbrücken hat das zuständige Amtsgericht gegen den mutmaßlichen Brandstifter Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte sich bei dem Brand am Sonntag ein Bewohner nicht alleine aus dem Gebäude retten können und eine Rauchvergiftung erlitten. Laut den Angaben entstand in dem als Obdachlosenunterkunft genutzten Gebäude ein Schaden von 50 000 Euro. Fünf Wohnungen seien nicht mehr bewohnbar, hieß es.

Eine goldfarbene Justitia-Figur. Foto: Britta Pedersen/ZB/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Polizei zufolge war der mutmaßliche Täter, der ebenfalls in dem Mehrparteienhaus wohnte, am Sonntagabend festgenommen worden. Die Beamten überführten den 33-Jährigen in einer Gartenhütte, in der er offenbar ebenfalls ein Feuer legen wollte.

Brandermittler des Landespolizeipräsidiums stellten fest, dass das Feuer in dem Mehrfamilienhaus vorsätzlich gelegt worden war. «Aus diesem Grund beantragte die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes und besonders schwerer Brandstiftung», hieß es. Der Mann sitzt nun in Saarbrücken in Haft.

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