Saarbrücken kann mit Sieg in München Kaiserslautern helfen

25.04.2021 Nach oben geht nichts mehr, nach unten auch nicht - dennoch fordert Lukas Kwasniok vom 1. FC Saarbrücken einen erfolgreichen Saison-Endspurt. «Es gibt nichts zu verschenken», sagte der Chefcoach vor dem Montagabendspiel (19.00 Uhr) in der 3. Fußball-Liga beim abstiegsbedrohten FC Bayern München II und warnte seine Spieler: «So lange ich Trainer bin und mir irgendeiner das Gefühl gibt, dass er mit zwei Prozent weniger auf dem Platz rumläuft, hole ich ihn nach 15 Minuten raus.»

Saarbrückens Trainer Lukas Kwasniok. Foto: Uwe Anspach/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Selbst vom vierten Platz, der den direkten Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals bedeuten würde, sind die Saarländer derzeit sieben Punkte entfernt. «Wir wollen mit jedem Spiel unsere Saison vergolden, nicht Neunter sein, sondern das Maximale rausholen», sagte Kwasniok, der zur neuen Spielzeit Uwe Koschinat auf der Trainerbank Platz macht.

Zuletzt holte der Aufsteiger ein 5:0 gegen den SV Waldhof Mannheim, nachdem es davor im Derby beim 1. FC Kaiserslautern ein 1:2 gegeben hatte. Mit einem Sieg in München würde Saarbrücken auch dem Südwest-Rivalen FCK im Abstiegskampf helfen.

Verzichten muss Kwasniok auf den Einsatz von Boné Uaferro, der sich am Sonntag beim Training die Schulter auskugelte, und des erkrankten Jayson Breitenbach. Zudem sind Marin Sverko (muskuläre Probleme) und Julian Günther-Schmidt (nach Corona-Quarantäne) nicht dabei. Dafür kehrt Kapitän Manuel Zeitz nach abgelaufener Sperre zurück.

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