Watzke hält Haaland-Wechsel nicht für ausgemachte Sache

26.09.2021 Hans-Joachim Watzke sieht einen Vereinswechsel von Erling Haaland zum Ende dieser Saison nicht als ausgemachte Sache. «Es ist noch nicht entschieden, ob er im Sommer wirklich geht», sagte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund am Sonntag im «Doppelpass» bei Sport1 ungeachtet der anhaltenden Meldungen über eine Ausstiegsklausel für den Norweger in Höhe von 75 Millionen Euro. Ob diese Klausel für das kommende Jahr wirklich existiert, wollte Watzke nicht kommentieren: «Ich habe noch niemals in meinem Leben über Vertragsinhalte von Spielern geredet.»

Dortmunds Erling Haaland bejubelt einen Treffer. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Seine Aussage aus dem Jahr 2012, dass es in Dortmund künftig keine Verträge mehr mit Ausstiegsklauseln geben wird, sei mittlerweile unzeitgemäß: «Es gibt ganz wenige Sätze in diesem Leben, die für alle Zeiten in Stein gemeißelt sind. Wenn du kein Betonkopf bist, musst du merken, dass sich die Welt verändert hat. Ich würde heute niemals wieder sagen, es würde niemals ein Spieler des BVB eine Ausstiegsklausel haben. Es ist dem Prozess des Lebens geschuldet, dass man sich nach neun Jahren einfach neu definiert.»

Nach Einschätzung von Watzke wird Haaland «irgendwann sowieso bei einem der besten Vereine der Welt spielen. Aber er hat noch so viel Zeit», kommentierte er. «Robert Lewandowski war nach seinem Wechsel von Lech Posen vier Jahre bei uns, bevor er zum FC Bayern ging.» Für den Fall eines Abgangs von Haaland versprach Watzke schnelle Abhilfe: «Auf eines können sich unsere Leute verlassen. Wir werden einen finden», sagte Watzke mit Verweis auf die erfolgreiche Entwicklung des BVB von Talenten in den vergangenen Jahren.

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