Ämter melden weniger Infektionen: NRW-Inzidenz bei 120,3

01.09.2021 Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen sinkt weiter. Binnen sieben Tagen meldeten die Gesundheitsämter in dem Bundesland 120,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Mittwochmorgen hervorgeht. Am Dienstag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch 124,9 betragen und am Montag 127,7. Vor einer Woche kletterten die Zahlen noch nach oben und die Inzidenz lag bei 114,3. Am Wochenende gab es dann erstmals seit Wochen einen Rückgang bei den Infektionszahlen.

Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Trend ist aber noch nicht eindeutig, im Bundesschnitt stieg die Inzidenz am Mittwoch im Vergleich zum Vortag um 0,9 auf 75,7. NRW bleibt mit großem Abstand das Bundesland mit dem stärksten Infektionsgeschehen. Zuletzt waren 3579 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet worden, vor einer Woche waren es 3942 gewesen.

Mit Abstand am höchsten ist der Anteil der Neuinfektionen weiterhin in der Altersgruppe der Schulkinder. Bei den 10- bis 14-Jährigen lag die Inzidenz nach Angaben des nordrhein-westfälischen Landeszentrums Gesundheit vom Mittwoch bei 331,3, bei den 5- bis 9-Jährigen bei 327,3, bei den 15- bis 19-Jährigen bei 272,5.

Bei den Kreisen und kreisfreien Städten war die Inzidenz weiterhin in Wuppertal (266,2) am höchsten, dort steigt der Wert noch. Auch Leverkusen (191,6) und Krefeld (182,1) haben hohe Werte. Die niedrigsten Inzidenzen haben Höxter (59,4) und der Rhein-Erft-Kreis (58,6).

Die Corona-Inzidenz war lange die entscheidende Kennziffer für Maßnahmen gegen die Pandemie. Das hat sich geändert, nun soll die Hospitalisierung eine wichtigere Rolle spielen - also wie viele der Infizierten erkranken und in Krankenhäuser müssen.

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