Mandel- und Glühweinduft in Braunschweig und Lüneburg

24.11.2021 Bei strengen Einlasskontrollen und mit Maskenpflicht sind nun auch die Weihnachtsmärkte in Braunschweig und Lüneburg geöffnet. In der Hansestadt kommen zahlreiche Besucher auf das eingezäunte Gelände. In Braunschweig können Gäste vorab online prüfen, ob noch Platz ist.

Besucher gehen in Lüneburg über den Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus der Stadt. Foto: Philipp Schulze/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Duft von Glühwein und Mandeln, Schmalzkuchen und Bratwurst weht nun auch durch die Innenstädte von Braunschweig und Lüneburg. Trotz des erhöhten Infektionsgeschehens wurden die Weihnachtsmärkte am Mittwoch offiziell eröffnet. Die Kontrollen in beiden Städten sind streng: Wer auf das umzäunte Gelände möchte, muss geimpft oder von Corona genesen sein.

«Ich hoffe, dass es länger als drei Tage offen ist, das ist schon die Befürchtung wegen Corona», sagte André Bernau von der Lüneburger Salzwerkstatt, der an seinem Stand regionale Salzprodukte anbietet. «Ich habe meinen Jahresurlaub für den Weihnachtsmarkt genommen», erzählt der Mitarbeiter der Leuphana Universität.

Die neue Bürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne) eröffnete erstmals den Markt vor dem historischen Rathaus. Die Weihnachtsbeleuchtung in den Kirchen St. Johannis und St. Nicolai ging parallel an in der Hansestadt.

Auch in Braunschweig herrscht strenge Maskenpflicht. Traditionell beginnt der Markt in der zweitgrößten Stadt Niedersachsens mit dem Anschalten der Beleuchtung und dem Geläut nach einer Andacht im Dom St. Blasii. Mit der am Mittwoch in Kraft getretenen neuen Corona-Verordnung des Landes gilt auf der gesamten Marktfläche Maskenpflicht. Gäste können vor ihrem Besuch online überprüfen, wie stark die Gastronomieflächen ausgelastet sind.

Unter strikten Hygieneauflagen hatten bereits am Montag die Weihnachtsmärkte in den Großstädten Hannover und Bremen begonnen. Viele Märkte wie etwa in Goslar sind wegen der steigenden Infektionszahlen jedoch abgesagt worden. Laut der neuen Corona-Verordnung - sie gilt bis zum 22. Dezember - bleiben in Niedersachsen die Weihnachtsmärkte offen. In anderen Bundesländern wie Bayern und Thüringen sind sie verboten.

© dpa-infocom GmbH

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