Corona-Lage in Niedersachsen noch relativ stabil

20.10.2021 In Niedersachsen bleibt die Corona-Lage relativ stabil, die Inzidenz und Belegung der Intensivbetten steigen aber wieder leicht an. Die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in den Kliniken während der vergangenen sieben Tage betrug auch am Mittwoch 2,3 pro 100.000 Einwohner. Damit veränderte sich die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz gegenüber dem Vortag nicht. Für die niedersächsischen Gesundheitsbehörden und Kommunen ist diese Größe der wichtigste Indikator zur Bewertung der Pandemie-Situation.

Eine Klinik-Mitarbeiterin zieht den Covid-19 Impfstoff von Biontech/Pfizer auf eine Spritze. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die allgemeine Sieben-Tage-Inzidenz stieg hingegen geringfügig. Laut Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie zuletzt bei 50,7 - so viele registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gab es im Nordwesten binnen einer Woche auf 100.000 Einwohner gerechnet. Für Dienstag war noch ein Wert von 49,0 ermittelt worden.

Im Herbst könnten die Fallzahlen wegen zunehmender Kontakte in Innenräumen weiter wachsen. Vor allem viele Ältere sind jedoch inzwischen geimpft. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Niedersachsen waren am Mittwoch 3,8 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt, ebenfalls ein leichter Anstieg gegenüber 3,6 Prozent tags zuvor.

Eine Corona-Warnstufe wird in Niedersachsen erreicht, wenn der Hospitalisierungswert (Krankenhausaufnahmen) und mindestens eine der beiden anderen Maßzahlen (Neuinfizierte, Intensivbetten) die in der Verordnung definierten Schwellenwerte überschreiten. Die Warnstufen werden teils vom Land, teils von den Kreisen beziehungsweise kreisfreien Städten ausgerufen. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweiligen Werte die Schwellen fünf Tage hintereinander übersteigen.

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