Behinderungen wegen umgestürztem Transporter auf A28

30.09.2021 Ein umgestürzter Bitumentransporter auf der Autobahn A28 bei Hude (Kreis Oldenburg) hat länger als 32 Stunden für Staus und Behinderungen gesorgt. Am Donnerstag um 14.00 Uhr sei die Fahrt auch in Richtung Stuhr wieder freigegeben worden, teilte die Autobahnpolizei Ahlhorn mit. Zuvor hatte an der Unfallstelle eine Fräse das mittlerweile erhärtete Bitumen abgetragen.

Der Schriftzug "Unfall" leuchtet zwischen zwei Blaulichtern auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei dem Unfall am Mittwochmorgen gegen 5.30 Uhr hatte der mit 25 Tonnen heißem Bitumen beladene Sattelschlepper die Mittelleitplanke durchbrochen und war quer auf die Fahrbahn Richtung Stuhr gekippt. Der Baustoff lief aus. Vier Fahrzeuge, die dort unterwegs waren, wurden von dem heißen Bitumen beschädigt. Der 53 Jahre alte Lkw-Fahrer kam mit einem Schock in ein Krankenhaus. Die Schadenshöhe blieb zunächst unklar.

Die Fahrbahn Richtung Oldenburg war von dem Bitumen nicht betroffen. Dort konnte die Fahrt schon am Mittwochnachmittag wieder freigegeben werden. Doch Richtung Stuhr gab es wegen der Reinigungsarbeiten auch am Donnerstag noch Probleme. An der Anschlussstelle Hatten, an der der Verkehr von der Autobahn abgeleitet wurde, kam es zu Staus, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die örtliche Umleitung war überlastet. Deshalb hatte die Polizei Autofahrerinnen und Autofahrern empfohlen, weiträumig ab Oldenburg über die A29 und die A1 auszuweichen.

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