Einigung im Streit um Förderung von mobilen Lüftungsgeräten

02.09.2021 Über die Auslegung einer Förderrichtlinie für die Ausstattung von Klassenräumen mit mobilen Lüftungsgeräten haben die Landeshauptstadt Hannover und das Kultusministerium lange gestritten. Nun scheint die Angelegenheit geklärt. Wie Stadt und Ministerium am Donnerstag gemeinsam mitteilten, seien alle Fragen besprochen und eine Einigung erzielt worden.

Ein Luftfilter steht in einem Klassenzimmer. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Kern ging es um die Frage, welche Klassenräume förderfähig im Sinne der Richtlinie sind, also Zuschüsse des Landes für mobile Lüftungsgeräten bekommen. Unklar war demnach, ob Räume auch dann förderfähig sind, wenn sie zwar grundsätzlich belüftbar sind, die Lüftung aber eine Unterrichtsstörung bedeutet. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Schüler ihren Platz verlassen müssen, damit die Fenster geöffnet werden können. Nun sei klar, dass es für solche Räume eine Anschaffung von mobilen Lüftungsgeräten unterstützt werde, hieß es am Donnerstag.

«Die Vereinbarung und Klärung zwischen Kultusministerium und Landeshauptstadt gibt uns als Kommunen die notwendige Planungssicherheit«, sagte Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne). In Hannover stehe der geplanten Anschaffung von zunächst 200 mobilen Luftfiltergeräten für Klassenräume, die nur unzureichend zu lüften seien, und der Erprobung von Infektionsschutzampeln nun nichts mehr entgegen.

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