Zwei Neue für Union: Möhwald und ein Abwehrspieler

30.08.2021 Sie haben sich geeinigt: Kevin Möhwald spielt nicht mehr für Werder Bremen, sondern für Union Berlin. Details zum Transfer werden nicht bekannt. Dafür, dass noch ein weiterer Akteur von einem Bundesliga-Absteiger erstklassig bleibt.

Schalkes Bastian Oczipka spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 1. FC Union Berlin hat einen Tag vor dem Ende der Transferperiode zwei neue Spieler verpflichtet. Die Köpenicker konnten sich demnach mit dem Fußball-Zweiligisten SV Werder Bremen auf eine Ablösesumme für den 28 Jahre alten Mittelfeldspieler Kevin Möhwald einigen. Beide Clubs bestätigten am Montagabend den Transfer vor Ablauf von Möhwalds Vertrag am 30. Juni nächsten Jahres.

«Ich freue mich, auch weiterhin in der Bundesliga spielen zu dürfen», betonte der Neu-Unioner und sprach von einem außergewöhnlichen Verein, «der in den letzten Jahren gezeigt hat, wie viel Potenzial in ihm steckt. Aus meiner Zeit in Nürnberg kann ich mich noch gut an die Stimmung an der Alten Försterei erinnern und freue mich auf die Aufgabe in Berlin.» Wie lange sein Vertrag gültig ist, dazu machte der Bundesligist keine Angaben.

Dafür sagte Oliver Ruhnert als Geschäftsführer Profifußball zum Neuzugang, der im Sommer 2015 von Rot-Weiß Erfurt zum 1. FC Nürnberg und drei Jahre später nach Bremen gewechselt war: «Kevin Möhwald hat seine spielerische Qualität bereits in der Bundesliga gezeigt und wir glauben, dass Kevin uns mit diesen Fähigkeiten gut tun wird.»

Zudem verstärkt Abwehrspieler Bastian Oczipka den Kader von Trainer Urs Fischer. Nach dem Abstieg mit dem FC Schalke 04 war Oczipkas Vertrag ausgelaufen, der 32-Jährige war somit ablösefrei. Auch über die Dauer seines Kontrakts gab es keine Angaben von Union. Ruhnert bezeichnete ihn als ausgesprochen flexiblen und erfahrenen Spieler, «der uns aufgrund dieser Qualitäten mehr Variationsmöglichkeiten bringen wird».

Ausgebildet wurde Oczipka bei Bayer 04 Leverkusen, spielte aber auch für Hansa Rostock und den FC St. Pauli, ehe er von Eintracht Frankfurt im Sommer 2017 zum FC Schalke gewechselt war. Er kommt auf 286 Bundesligaspiele. «Nach der auch für mich persönlich enttäuschenden letzten Saison habe ich mich in allen Gesprächen mit den Verantwortlichen bei Union extrem wohlgefühlt und kann es kaum erwarten, mich hier in den Dienst der Mannschaft zu stellen», sagte der Linksverteidiger.

Ausgeliehen an den FSV Mainz 05 wurde indes Angreifer Marcus Ingvartsen. Der 25 Jahre alte Däne habe darum gebeten. «Nach internen Abwägungen haben wir uns dazu entschlossen, ihm diesen Wunsch zu ermöglichen», sagte Ruhnert.

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