Prozess in Ghana nach Tod von Deutschen erneut verschoben

30.08.2021 Ein Gericht im westafrikanischen Ghana hat den Prozess gegen einen 43-Jährigen, der seine deutsche Freundin und deren Tochter getötet haben soll, zum wiederholten Mal verschoben. Ein Gutachten des Oberstaatsanwalts stehe noch aus, sagte am Montag der Untersuchungsrichter im Amtsgericht Weija unweit der Hauptstadt Accra. Der Prozess wurde auf den 13. September verschoben. Das Verfahren sollte ursprünglich im April beginnen, ist aber aufgrund zusätzlicher Ermittlungen schon mehrfach vertagt worden.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Angeklagte steht unter Verdacht, die Deutsche und ihre 13-jährige Tochter in dem nahe Accra gelegenen Küstenort Kokrobite ermordet zu haben. Beide waren Anfang 2020 in das Land gezogen und im Oktober tot aufgefunden worden. Der Angeklagte befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Laut «Bild»-Zeitung stammt die Frau aus Bodenburg bei Hildesheim in Niedersachsen.

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