Oldenburger Polizei geht gegen Autoposer vor

28.08.2021 Bei Kontrollen von sogenannten Autoposern in Oldenburg hat die Polizei zahlreiche Verstöße festgestellt. Wie die Beamten am Samstag mitteilten, registrierten sie am Freitag 34 Verkehrsordnungswidrigkeiten. Polizei und Ordnungsamt überprüften insgesamt 37 Fahrzeuge und stellten unter anderem illegale technische Veränderungen an Fahrzeugen fest. Solche führen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Die Beamten stellten drei Autos und ein Kraftrad sicher, um sie durch einen Gutachter überprüfen zu lassen. Gegen einen der Kontrollierten wird zudem ermittelt, weil er einen Polizisten beleidigte.

Ein Polizeiauto ist mit Blaulicht im Einsatz. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Oldenburger Polizei hat im Jahr 2018 die Kontrollgruppe «Autotuning» gegründet, weil sich viele Menschen über Autoposer beschwerten. Zur Gruppe gehören rund 30 Beamtinnen und Beamten, die unter anderem von externen Fachkräften ausgebildet wurden, um Mitglieder der Szene qualifiziert und beweissicher kontrollieren zu können. Autoposer mit PS-starken und lärmenden Fahrzeugen führen in vielen Städten zu Lärmbelästigung und Gefahren im Straßenverkehr.

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