IHK: Neue Corona-Verordnung hilft Tourismus

25.08.2021 Die neue Corona-Verordnung des Landes weist aus Sicht der Industrie- und Handelskammer (IHK) in die richtige Richtung - die Kammer sieht aber auch noch Nachbesserungsbedarf. «Vor allem aus Sicht der Tourismusbranche ist es sehr zu begrüßen, dass die Landesregierung mit der neuen Corona-Verordnung von ihrem bisherigen Stufenplan abrückt und eine Grundlage schafft, um einen weiteren Lockdown zu verhindern», teilte die Referentin für Tourismus bei der IHK für Ostfriesland und Papenburg, Kerstin Kontny, am Mittwoch mit.

Ein Impfpass und ein Smartphone, auf dem die App CovPass läuft. Foto: Stefan Puchner/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Abkehr von der Sieben-Tage-Inzidenz als alleinigem Maßstab zur Bewertung des Infektionsgeschehen sei ein von der Branche lange geforderter Schritt. Aus Sicht der IHK sollte die 3G-Regelung (genesen, geimpft, getestet) aber noch stärker berücksichtig werden. Kritisch sieht die Kammer daher, dass in der neuen Verordnung weiterhin der Schwellenwert von einer Inzidenz von 50 enthalten ist. Dieser sei überholt und durchbreche das 3G-Konzept, teilte die IHK mit.

Die neue Verordnung sieht die von Bund und Ländern beschlossene Umsetzung der 3G-Regel vor. Diese greift in Landkreisen und kreisfreien Städten dann, wenn entweder eine erste von drei neuen Warnstufen per Allgemeinverfügung erlassen wird oder die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen den Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen übersteigt. Das heißt: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss sich dann testen lassen, um Zutritt zu vielen Lebensbereichen zu erhalten.

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