Regennacht über Region Hannover beschäftigt die Feuerwehr

23.08.2021 Ein Regentief ist über Niedersachsen hinweggezogen und hat viele Straßen und Keller unter Wasser gesetzt. Einige Regenzellen wollten gar nicht wieder weg.

Eine Gewitterzelle mit dunklen Wolken zieht über Windräder in der Region Hannover hinweg. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Keller und Garagen voll Wasser, überlaufende Gullys: Starkregen hat am Sonntagabend für Hunderte Feuerwehreinsätze in der Region Hannover und anderen Teilen des Landes gesorgt. Allein in Langenhagen gingen 200 Notrufe ein, wie Feuerwehrsprecher Christian Hasse am Montag sagte. «Da waren wirklich komplette Wohnviertel betroffen.» Neben der Feuerwehr kämpften auch die Stadtwerke und das Technische Hilfswerk gegen das Regenwasser.

Allerdings schlug das Unwetter ungleich zu. In einigen Stadtteilen von Langenhagen brachte der Regen keine Probleme, in Godshorn dagegen regnete sich eine Gewitterzelle über Stunden ab. Der Wind sei zu schwach gewesen, um die Wolken weiterzutreiben, sagte Hasse.

Mehr als 110 Einsätze zählte die Feuerwehr in Garbsen. Auch hier liefen Keller und Garagen voll. Vielerorts sei die Kanalisation übergelaufen, sagte Sprecher Stefan Müller. Die Kräfte von zehn Ortsfeuerwehren seien bis 3.00 Uhr nachts im Einsatz gewesen.

55 nächtliche Einsätze wurden in Wunstorf gezählt. Dort lief eine Unterführung an der Bundesstraße B441 voll. Auch am Montag musste die Feuerwehr wieder ausrücken, wie ein Sprecher sagte: Einige Bürger hätten das Wasser in ihrem Keller erst jetzt entdeckt. In der Landeshauptstadt Hannover selbst gab es keine Probleme.

In Bakum im Landkreis Vechta wurde die Feuerwehr 20 Mal zu Hilfe gerufen. «Vor allem Keller liefen mit Wasser voll, aber auch Tiefgaragen», sagte ein Sprecher. Bis 1.30 Uhr seien die Kräfte im Einsatz gewesen - hauptsächlich in Bakum, aber auch in den Stadtgebieten von Lohne und Vechta. Verletzt wurde niemand.

Grund für den Starkregen war dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge ein Tiefdruckgebiet, das am Sonntag vom Westen über Niedersachsen hinwegzog. Am Montagmorgen bestand keine Unwettergefahr mehr, wie eine Sprecherin des DWD sagte. Verbleibende Schauer im Südosten des Landes würden im Laufe des Tages abziehen. Erwartet wurde freundliches Wetter mit Sonne und Wolken und bis zu 23 Grad.

© dpa-infocom GmbH

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