Inzidenz in Niedersachsen steigt: Fünf Regionen über 50

22.08.2021 Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Sonntagmorgen lag sie bei 39,5 - am Vortag hatte der Wert 37,2 betragen, eine Woche zuvor hatte es 24,9 Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gegeben. Die Gesundheitsämter meldeten zu Sonntag 501 neue Infektionen. Neue Todesfälle an oder mit Corona gab es in Niedersachsen nicht.

Ein Abstrich für das Testverfahren auf das Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Fünf Regionen wiesen eine Inzidenz über der 50er-Grenze auf - im Kreis Verden lag der Wert mit 59,1 am höchsten. Es folgten die Region Hannover (57,5), die Stadt Osnabrück (55,7), die Stadt Salzgitter (54,7) und die Stadt Wolfsburg (52,3). Nach Überschreiten der Inzidenz-Schwelle drohen in den betroffenen Gebieten weitere Einschränkungen. In der neuen Corona-Verordnung des Landes, die am Mittwoch in Kraft treten soll, will sich Niedersachsen aber von der alleinigen Betrachtung der Inzidenz zur Bewertung des Pandemiegeschehens verabschieden und andere Parameter wie Krankenhauseinweisungen einbeziehen.

Den RKI-Zahlen zufolge war die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Wittmund mit einem Wert von 12,3 niedersachsenweit am niedrigsten. Im Landkreis Wolfenbüttel lag sie bei 17,6, im Landkreis Rotenburg bei 18,3.

Auch im Land Bremen stieg die Infektionsrate. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Zwei-Städte-Land lag am Sonntag bei 52,7 nach 49,5 am Vortag. Bei 56 Menschen wurden Neuinfektionen gemeldet.

Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen 41 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 22 von ihnen wurden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 335, davon hatten 150 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

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