Autofahrer will vor Polizei flüchten: Und rammt Monument

16.08.2021 Ein Autofahrer hat mit seinem Wagen auf der Flucht vor der Polizei im Landkreis Schaumburg ein Steinmonument auf einem Kreisverkehr gerammt. Die Beamten fanden den 51-Jährigen schwer verletzt am Boden - unklar blieb zunächst, ob er sich selbst aus seinem Auto befreit hatte oder hinausgeschleudert wurde, wie die Polizei am Montag mitteilte. Zu dem Zeitpunkt am Sonntagmorgen sei er kaum noch ansprechbar gewesen. Ein Rettungshubschrauber flog den Mann mit dem Verdacht lebensbedrohlicher Verletzungen ins Krankenhaus, nach Angaben der Klinik bestand aber keine Lebensgefahr mehr für ihn.

Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug. Foto: Jens Büttner/ZB/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Aufgefallen war der 51-Jährige aus Petershagen in Nordrhein-Westfalen den Polizisten, weil er Schlangenlinien fuhr. Als die Beamten ihn anhalten wollten, flüchtete er und beschleunigte stark - über Tempo 150. In Wiedensahl fuhr er erst über ein Verkehrszeichen, dann kollidierte sein Wagen mit der linken Seite mit dem Monument. An dem Auto entstand Totalschaden. Die Motorhaube wurde abgerissen, die Batterie herausgeschleudert und die linke vordere Fahrzeugseite völlig zerstört. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, die Beamten standen unter Schock.

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