21-Jähriger nach Messerangriff außer Lebensgefahr

27.06.2021 Ein 23-Jähriger soll in Lüneburg einen Bekannten mit einem Messer lebensbedrohlich verletzt haben. Er sitzt in U-Haft. Doch vieles in dem Fall ist noch unklar.

Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach einem Messerangriff auf einen jungen Mann in Lüneburg sitzt ein 23-Jähriger in Untersuchungshaft. Am Sonntag sei Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen worden, sagte ein Polizeisprecher. Der 23-Jährige soll seinen zwei Jahre jüngeren Bekannten im Streit mehrmals im Bereich des Oberkörpers, der Schulter und des Beins attackiert haben. Das 21 Jahre alte Opfer des Angriffs am späten Freitagabend wurde lebensbedrohlich verletzt. Der junge Mann wurde im Städtischen Klinikum notoperiert. Am Sonntag schwebte er dem Sprecher zufolge nicht mehr in Lebensgefahr.

Die Attacke ereignete sich im Wohnumfeld von einem der Männer. Die Lebensgefährtin des 21-Jährigen habe den Angreifer aus dem Haus gedrängt und die Tür verschlossen, hieß es.

Der mutmaßliche Täter war laut Polizei zunächst auf einem Fahrrad geflüchtet und konnte im Umfeld von Verwandten im Landkreis Lüneburg angetroffen und festgenommen werden. Worum es bei dem Streit ging, war laut Polizei zunächst nicht bekannt.

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