SPD und Grüne stellen Listen für Bundestagswahl auf

29.05.2021 Aktuelle Berliner Abgeordnete, neue Gesichter sowie Veteranen gehen bei SPD und Grünen für einen Listenplatz zur Bundestagswahl ins Rennen. Während es bei der SPD bereits einen Vorschlag für die Liste gibt, gibt es bei den Grünen Kampfkandidaturen um die vorderen Plätze.

Das Logo der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Foto: Rainer Jensen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die SPD und die Grünen in Niedersachsen bestimmen an diesem Samstag auf Landesparteitagen ihre Kandidatenlisten für die Bundestagswahl im September. Bei der SPD in Hildesheim liegt bereits ein Listenvorschlag des Landesvorstands vor, bei den Grünen in Oldenburg zeichnen sich dagegen viele Kampfkandidaturen zur Besetzung der vorderen Plätze ab.

Bei der SPD wurde Bundesarbeitsminister Hubertus Heil als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl im September vorgeschlagen. Auf den nächsten Plätzen folgen die Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag, Matthias Miersch und Svenja Stadler, auf Platz fünf SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sowie auf weiteren vorderen Plätzen die Bundestagsabgeordnete Yasmin Fahimi und die Landtagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt und Dunja Kreiser.

Insgesamt hat die SPD eine Liste mit 66 Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt. Nach dem Beschluss der Liste werden in Hildesheim der Landesvorstand, die Generalsekretärin sowie der Schatzmeister neu gewählt.

Bei den Grünen wetteifern in Absprache die Bundestagsabgeordneten Julia Verlinden aus Lüneburg und Filiz Polat aus Bramsche um Platz eins. Die Unterlegene will es dann auf Platz fünf versuchen. Um Platz zwei konkurrieren der Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler und Ex-Landesumweltminister Stefan Wenzel. Der bisherige Spitzenmann der niedersächsischen Grünen, Ex-Bundesumweltminister Jürgen Trittin, will in Absprache mit Kindler auf Platz vier. Absehbar wird also einer der Männer nach hinten durchgereicht werden. Dabei tritt auf Platz sechs ein weiteres politisches Schwergewicht an: Frank Bsirske, früher Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi.

Zuletzt stellten die niedersächsischen Grünen sechs Abgeordnete im Bundestag. Angesichts der erwarteten Stimmengewinne am 26. September werden nun aber 40 Listenplätze gewählt.

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