Debatte über Maskenpflicht: Handel für Erleichterungen

21.05.2021 In der Debatte über weitreichende Corona-Lockerungen angesichts sinkender Infektionszahlen begrüßt der Handel in Niedersachsen «alles, was den Zugang zu den Geschäften erleichtert». Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Niedersachsen-Bremen, Mark Alexander Krack, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

FFP2-Masken mit CE-Zertifizierung liegen auf einem Tisch. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Niedersachsen können die Menschen darauf hoffen, dass sie nach Pfingsten ohne Maske einkaufen gehen dürfen. Die Landesregierung will die Maskenpflicht im Einzelhandel in Regionen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 dann aufheben, wie aus dem Entwurf für eine kurzfristige Lockerung der Corona-Regeln hervorgeht.

Krack betonte, die Landesregierung setze damit den niedersächsischen Stufenplan 2.0 für eine etappenweise Aufhebung der Corona-Beschränkungen um. Es gehe um die Verlässlichkeit von Zusagen und Perspektiven für die Geschäfte. Entfalle die Verpflichtung, eine Atemmaske zu tragen, bedeute dies aber nicht, dass die Menschen keine tragen dürften, wenn sie sich damit sicherer fühlten. Hygienekonzepte und die Pflicht zum Abstand halten blieben ohnehin, auch das Risiko für die Beschäftigten sei nicht signifikant erhöht.

Greife die Regelung in Niedersachsen, bedeute das für das Land eine Sonderstellung, sagte Krack. Gespräche gebe es aber auch in anderen Bundesländern.

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