Landtag berät über Landwirtschaft und Waldbrandbekämpfung

29.04.2021 Der niedersächsische Landtag berät auf seiner Sitzung am heutigen Donnerstag unter anderem über den Strukturwandel und Zukunftsfragen in der Landwirtschaft. In einer Anfrage geht es der FDP-Fraktion um die niedersächsischen Regelungen zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und möglicherweise bald striktere Bundesvorschriften dazu. Außerdem will die FDP sichergestellt sehen, dass bei Düngebeschränkungen wegen Belastungen des Grundwassers nur die Landwirte zur Verantwortung gezogen werden, die die Belastungen auch verursacht haben.

Eine Landwirtin hält Saatgut in den Händen. Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Grünen wiederum wenden sich mit einem Antrag dagegen, dass im Südharz weitere Flächen für den Gipsabbau ausgewiesen werden. Der 2002 geschlossene sogenannte Gipsfrieden, bei dem gemeinsam mit Umweltverbänden die Flächen für den Abbau festgelegt worden seien, müsse eingehalten werden. Das Land Niedersachsen stehe in der Verantwortung, die einzigartige Naturlandschaft im Südharz zu schützen.

Die FDP-Fraktion macht sich außerdem für eine Verbesserung der Waldbrandbekämpfung stark. Niedersachsen zähle zu den Bundesländern, die am meisten von Waldbränden betroffen seien und der Klimawandel mit Trockenperioden verstärke die Gefahr. Die Liberalen fordern daher zusätzliche moderne Technik zur Waldbrandbekämpfung und eine zeitgemäße Ausbildung. Dabei geht es um das Erproben neuer Löschfahrzeuge, das Einführen von Löschrobotern sowie von Drohnen zur Erkundung und Überwachung von Brandflächen. Auch Löschdrohnen sollten entwickelt und eingeführt werden, schlägt die FDP vor.

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