Nur 1000 Fans: Hansa-Trainer Härtel von Beschränkung genervt

02.12.2021 Für die Beschränkung auf die Zahl von 1000 Zuschauern für das Spiel seines FC Hansa Rostock gegen den FC Ingolstadt hat Cheftrainer Jens Härtel nur wenig Verständnis. «Wir sind total genervt von dieser ganzen Situation, dass wir hin- und herspringen, dass es keine Klarheit gibt», sagte der 52-Jährige am Donnerstag zwei Tage vor der Partie der 2. Fußball-Bundesliga. «Dass es am Ende so ausgefallen ist, können wir auch als Mannschaft nur schwer nachvollziehen.»

Trainer Jens Härtel von Rostock steht vor dem Spiel im Stadion. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern hatte für das Spiel am Samstag (13.30 Uhr/Sky) als Maßnahme gegen die Corona-Pandemie nur noch 1000 Zuschauer für das Ostseestadion zugelassen.

Ursprünglich war eine Höchstgrenze von 7250 Besuchern vorgesehen. Der FC Hansa kündigte darauf an, die nun zur Verfügung stehenden Tickets «an Menschen in Not und sozial Schwache, aber auch an Berufsgruppen zu verteilen, die gerade jetzt vieles in der Krise schultern müssen», hatte es in einer Mitteilung am Mittwoch geheißen. «Wir hätten gern vor einer tollen Kulisse gespielt», sagte Härtel.

Das wäre kein Nachteil gewesen, sondern eher ein Vorteil, meinte er trotz der bislang bescheidenden Heimbilanz von zwei Siegen und einem Remis in sieben Spielen. «Wir sind total enttäuscht, dass es jetzt so gekommen ist», meinte Härtel. «So richtig nachvollziehen können wir es nicht.» Auch Vorstandschef Robert Marien hatte die Entscheidung attackiert: «De facto ist das ein Geisterspiel.»

Sportlich scheinen die Rollen vor dem Duell gegen den Mit-Aufsteiger verteilt. Vor dem 16. Spieltag rangiert Hansa an elfter Stelle, die Ingolstädter sind abgeschlagene Letzte. «Wir dürfen Ingolstadt keineswegs unterschätzen», mahnte Härtel, dem nur Rechtsaußen Nik Omladic fehlt.

Allerdings haben die Gäste vor dem Spiel einige Corona-Sorgen. Am Donnerstag teilte der Verein mit, dass es bei Schnelltests im Profi-Team «positive Corona-Befunde» gegeben habe, die sich bei PCR-Tests bestätigt hätten. Die Zahl der positiven Testergebnisse und die Namen der Infizierten kommunizierte der Club zunächst nicht.

© dpa-infocom GmbH

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