Zahl der Corona-Impfungen steigt: Auch mehr Erstimpfungen

02.12.2021 Der Drang nach der dritten Spritze und die verschärften Corona-Maßnahmen vor allem für Ungeimpfte sorgen in Mecklenburg-Vorpommern für eine steigende Zahl an Schutzimpfungen. Wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts vom Donnerstag hervorgeht, erhielten inzwischen mehr als 200.000 Menschen im Nordosten eine sogenannte Boosterimpfung, um der nachlassenden Schutzwirkung zu begegnen. Das sind 12,6 Prozent der Bevölkerung. Von den Über-60-Jährigen, die wegen allgemeiner Gesundheitsrisiken als erste an der Reihe sein sollten, bekamen demnach inzwischen 24 Prozent die dritte Spritze. In den Seniorenheimen des Landes hätten die Bewohner fast vollständig die Auffrischungsimpfung erhalten, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums.

Eine Person wird geimpft. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Allein in der letzten Novemberwoche wurden nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern rund 85.000 Impfdosen verabreicht. Bei knapp 60.000 handelte es sich dabei um Drittimpfungen. Doch auch die Erstimpfungen nahmen zu. Laut Statistik ließen sich rund 18.000 Menschen im Land die erste Spritze gegen Corona geben. Das waren so viele wie zuletzt Mitte Juli.

Laut Robert-Koch-Institut besitzen in Mecklenburg-Vorpommern inzwischen 1,08 Millionen Menschen vollständigen Impfschutz. Mit einer Quote von 67,1 Prozent liegt der Nordosten allerdings weiter unter dem bundesweiten Durchschnitt von zuletzt 68,7 Prozent. Die höchste Impfquote weist Bremen mit 80,3 Prozent auf, die niedrigste Sachsen mit 58,3.

Wegen der gestiegenen Nachfrage waren die kommunalen Impfstützpunkte wieder hochgefahren und zusätzliche Impfstellen eingerichtet worden. Die Terminvergabe erfolgt über die zentrale Impfhotline (0385/20271115), die jedoch wegen Überlastung oft nur schwer erreichbar ist. Spätestens von kommender Woche an sollen Terminbuchungen auch online im Internet möglich sein, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Zudem impfen auch weiterhin die Hausärzte.

© dpa-infocom GmbH

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