Universitäten verschärfen Corona-Regeln für Studierende

01.12.2021 An den Universitätsstandorten in Greifswald und Rostock haben die Verantwortlichen vor dem Hintergrund der Corona-Lage die Regeln für Vorlesungen und Seminare verschärft. «Ab 01.12.2021 gilt an der Universität Greifswald für die Präsenzlehre die 2G-Regel», steht auf der Internetseite der Hochschule zu lesen.

Ein leerer Hörsaal an einer Universität. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wer Vorlesungen und Seminare besuchen will, muss also seit Mittwoch geimpft oder genesen sein. Für die Übrigen gibt es einem Sprecher zufolge jedoch die Möglichkeit, digital an den Veranstaltungen teilzunehmen. Auch die Universität Rostock geht eigenen Angaben zufolge ab Montag zu einer hybriden Lehre über, bei der für die Präsenzlehre 2G-Bedingungen gelten.

In Greifswald sind die Studierenden angehalten, ihren Impfstatus durch Vertrauenspersonen oder an anderen dafür vorgesehen Stellen prüfen und in ihrem Studentenausweis speichern zu lassen. Dieser soll dann bei Veranstaltungen eingescannt werden - sowohl um den Impfstatus zu prüfen, als auch um die Teilnehmerbegrenzung einzuhalten. In Rostock soll es hingegen Stichprobenkontrollen durch Lehrkräfte und auch durch Wachschutzpersonal geben. Beide Hochschulen gehen jedoch - auf Basis von Umfragen - von einer hohen Impfquote aus.

Für Pflichtveranstaltungen, die nur in Anwesenheit der Teilnehmer stattfinden können, wie zum Beispiel Laborpraktika, sollen an beiden Universitäten auch Tests für Ungeimpfte zugelassen sein. Während diese in Greifswald jedoch von einem Testzentrum stammen müssen, sind in Rostock übergangsweise auch Selbsttests zugelassen. Die Uni verwies hier auf die aktuell stark eingeschränkten Testkapazitäten im Land. In Greifswald soll hingegen ab nächster Woche ein von einem externen Anbieter betriebenes Testzentrum auf dem Universitätsgelände in Betrieb gehen.

Vom Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta) in Greifswald hieß es in einer Reaktion, dass der Schritt erst einmal eine große Veränderung am Campus bedeute. Doch einige Studierende seien auch froh, sich vor Weihnachten etwas isolieren zu können, bevor sie zu ihren Familien nach Hause fahren.

© dpa-infocom GmbH

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