Ab Donnerstag 2G plus in vielen Freizeitbereichen in MV

24.11.2021 Mit den Corona-Infektionszahlen wachsen in Mecklenburg-Vorpommern auch Zugangsbeschränkungen - zunächst vor allem im Freizeitbereich. Auch Genesene und Geimpfte benötigen künftig Tests.

Auf einem Schild an der Tür eines Geschäfts wird auf die 2G-Regel hingeweisen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ab Donnerstag haben in Mecklenburg-Vorpommern nur noch Geimpfte und Genesene mit negativem Corona-Test Zugang zu vielen Freizeitbereichen. Diese sogenannten 2G-plus-Regeln greifen, weil die maßgebliche Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz landesweit auch am Mittwoch über dem Schwellenwert von 6,0 lag, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen mit Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert worden sind.

Die 2G-plus-Regel gilt ab Donnerstag landesweit für den Zutritt etwa zu Restaurants, Hotels, Schwimmbädern, Kinos oder Theatern. Gleiches gilt auch für den Besuch von Kosmetik- oder Tattoostudios.

2G plus gilt auch im Erwachsenensport im Amateurbereich für Zuschauer und Sportler und im Profibereich für Zuschauer. Tanzveranstaltungen in Clubs und Discos sind verboten.

Zudem gilt für Weihnachtsmärkte grundsätzlich die 2G-Regel, also Zugang nur für Geimpfte und Genesene, aber ohne zusätzliche Testerfordernisse.

Von den Zugangsbeschränkungen ausgenommen sind Kinder unter sieben Jahren. Ältere Kinder bis elf Jahren müssen einen negativen Test vorlegen. Ausgenommen sind noch bis Jahresende auch Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren und Schwangere - auch diese Gruppen müssen aber einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen. Ausnahmen gelten auch für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Bereits seit Mittwoch gilt zudem 3G am Arbeitsplatz sowie in Bus und Bahn - also Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder mit negativem Corona-Test.

Nach den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz vergangene Woche hatte die Landesregierung am Dienstag deutliche Verschärfungen der Corona-Maßnahmen beschlossen. Hintergrund sind die massiv steigenden Infektions- und Patientenzahlen.

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