Kein Anschluss mehr: Impfhotline in MV stellt Arbeit ein

29.10.2021 Einen Monat nach Schließung der Impfzentren nimmt Mecklenburg-Vorpommern auch die zentrale Impfhotline vom Netz. Die spezielle Hotline stelle zum 1. November offiziell die Arbeit ein, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Seit Januar waren über die Hotline von Montag bis Freitag Impftermine vergeben und Fragen zum Impfen beantwortet worden.

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zuletzt habe es nur noch wenige Nachfragen zum Impfen gegeben, die Terminvergabe sei beendet. Anrufer mit Fragen zum Impfen oder zu Impfangeboten würden von der kommenden Woche an auf die Corona-Bürgerhotline (0385 588 11311) weitergeleitet, hieß es.

«Es gibt genügend Impfstoff heute. Jeder, der sich impfen lassen möchte, kann ein Impfangebot in seiner Nähe finden», sagte der amtierende Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU). Er verwies auf die Impftätigkeit der Hausärzte und Impfaktionen mobiler Teams in den Kreisen und Städten. Glawe appellierte an noch nicht geimpfte Menschen, die Angebote zu nutzen. «Bei jeder Impfung geht es nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern um die Gesundheit aller», sagte er. Der beste und sicherste Weg heraus aus der Pandemie sei die Impfung gegen das Corona-Virus.

Die Impfhotline des Landes war Anfang Januar in Betrieb genommen worden. Der Start war holprig und zum Teil mit langen Wartezeiten für die Anrufer verbunden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden über die Hotline insgesamt rund 550.000 Mal Fragen beantwortet und etwa 665.000 Mal Impftermine vereinbart. Mitgezählt wurden Buchungen über das Online-Portal, das nach heftiger Kritik erst verspätet freigeschaltet worden war.

In Spitzenzeiten saßen den Angaben zufolge bis zu 360 Mitarbeiter an den Telefonen. Besonders viel zu tun hatten sie, nachdem die Empfehlungen für den Impfstoff Astrazeneca geändert worden waren und Zehntausende Impftermine umgebucht werden mussten. Den stärksten Zugriff auf die Hotline hatte es laut Ministerium am 24. März mit etwa 74.000 Anwahlversuchen gegeben.

© dpa-infocom GmbH

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