Universität Rostock begrüßt online ihre Erstsemester

15.10.2021 Die Universität Rostock ist bemüht, im Wintersemester so viele Lehrveranstaltungen wie möglich in Präsenz abzuhalten. Die feierliche Begrüßung der Erstsemester muss jedoch online erfolgen.

Ein leerer Hörsaal an einer Universität. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Unter Pandemiebedingungen sind am Freitag die Erstsemester der Universität Rostock feierlich begrüßt worden. Im Gegensatz zur Tradition zogen Rektor Wolfgang Schareck, Bildungsministerin Bettina Martin (SPD), Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) sowie Dekane der Fakultäten und Vertreter des Akademischen Senats und des Konzils nicht durch die Stadt zur Marienkirche. Stattdessen kam es nur zu einem kurzen Gang vom Universitätshauptgebäude zur Universitätskirche. Die Feier konnte online verfolgt werden.

In Sommer- und Wintersemester sind den Angaben zufolge knapp 3500 im ersten Fachsemester eingeschrieben, darunter stammen 1654 aus Mecklenburg-Vorpommern. «Wir freuen uns, dass wir endlich wieder in ein Semester mit viel Präsenzlehre starten», sagte Schareck. Die Uni könne wieder zu einem Ort der intensiven Begegnung werden, an dem Lehrveranstaltungen gemeinsam vor Ort erlebt werden könnten.

Ministerin Martin hob die Bedeutung persönlicher Begegnungen hervor, die ein Studium ausmachten. Die Corona-Pandemie habe dazu geführt, dass es Studierende im dritten Semester gebeben habe, die ihre Universität oder ihre Hochschule noch nie von innen gesehen hätten. Auch wenn die Hochschulen viel geleistet hätten, um diese Situation mit viel Ideenreichtum und Engagement bestmöglich für alle Beteiligten zu meistern, so sei es für alle - aber vor allem auch für die Erstsemester - eine enorme Herausforderung gewesen.

Die Geschäftsführerin der universitären Ausgründung Inova Protein, Raijana Schiemann, forderte in ihrer Festrede die Erstsemester auf, sich bei allem Lernen und Bewältigung von Prüfungen nicht verrückt machen zu lassen. Im späteren Berufsleben gehe es mehr um die persönlichen Fähigkeiten als um Noten.

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