Norddeutsche Bundesländer wollen Meeresforschung stärken

17.09.2021 Die norddeutschen Bundesländer wollen die gemeinsame Meeresforschung stärken. Dazu solle die Zusammenarbeit und gemeinsame Förderung wissenschaftlicher Einrichtungen beitragen. Das erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsministerin Bettina Martin (SPD) am Freitag in Stralsund nach einem Treffen mit ihren Ressortkollegen aus Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Hamburg. So würden in diesem Jahr - etwa im Rahmen von Forschungsfahrten - die Auswirkungen der Grundnetzfischerei in Nord- und Ostsee untersucht.

Mecklenburg-Vorpommern Wissenschaftsministerin Bettina Martin (SPD). Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Als Küstenländer sind wir prädestiniert, nicht nur Lösungen für den Klimawandel zu entwickeln, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende zu leisten», teilte Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) mit. Die Leistung der Forschenden sei unabdinglich. Er verwies auf den Norddeutschen Wissenschaftspreis 2022 unter Vorsitz Hamburgs.

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) erklärte, in der Ausschreibung lege man einen Schwerpunkt auf die Ingenieurswissenschaften. Sie sei gespannt auf viele innovative Projekte, die Norddeutschland voranbringen. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.

Bei dem Treffen im Rahmen der Norddeutschen Wissenschaftsministerkonferenz ging es zudem auch um Kooperationen in der Forschung zu künstlicher Intelligenz und die Situation an den Hochschulen, die nach den coronabedingten Einschränkungen der vergangenen Semester wieder verstärkt Präsenzveranstaltungen anbieten sollen.

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