Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte bei Unfällen

05.09.2021 Das erste Septemberwochenende hat viele Ausflügler an die Küsten und Seen gelockt. Wegen des Bahnstreiks waren zudem mehr Autos als sonst unterwegs.

Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei einer Reihe von Unfällen sind am Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern zwei Autofahrer gestorben und mindestens fünf Menschen schwer verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte, passierten die tödlichen Unfälle auf der Bundesstraße 198 bei Hinrichshagen nahe Woldegk (Mecklenburgische Seenplatte) und nahe Kirchdorf bei Grimmen (Vorpommern-Rügen). In beiden Fällen waren die Fahrer allein beteiligt, die genaue Ursachen seien noch unklar.

In Hinrichshagen bei Woldegk kam ein 62 Jahre alter Autofahrer am Samstagfrüh bei Dunkelheit in einer Kurve von der Straße ab, schleuderte etwa 40 Meter über eine abschüssige Wiese, bis der Wagen in einem kleinen Teich steckenblieb. Der Fahrer aus der Region wurde eingeklemmt und starb noch am Unfallort. Der Wagen wurde geborgen. Kurz vorher war ein 58-jähriger Fahrer bei Kirchdorf nach rechts von einer Kreisstraße 19 abgekommen und mit dem Auto frontal gegen einen Baum geprallt. Er starb am Unfallort.

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos wurden am Sonntag auf der Bundesstraße 111 in Lühmannsdorf (Vorpommern-Greifswald) fünf Menschen schwer verletzt. Wie ein Polizeisprecher sagte, war ein 51 Jahre alter Autofahrer mit dem Wagen nach links auf die Gegenspur geraten und mit dem Wagen eines 81 Jahre alten Fahrers zusammengeprallt. Der 51-Jährige, seine Beifahrerin und ein 16 Monate altes Kleinkind sowie beide Insassen des anderen Autos wurden schwer verletzt und kamen in eine Klinik nach Greifswald. Die Fahrzeuge wurden stark demoliert und mussten geborgen werden.

Dadurch kam es über eineinhalb Stunden zu längeren Staus, denn die B111 war wegen des Rückreiseverkehrs von der Insel Usedom stark befahren. Zu Staus kam es wegen des Rückreiseverkehrs von den Ostseeinseln auch auf mehreren anderen Bundesstraßen, hieß es. Am Sonntag gingen in Bundesländern wie Sachsen und Thüringen die Sommerferien zu Ende. Dazu kam starker Ausflugsverkehr wegen des sonnigen Wetters. Wegen des Lokführerstreiks waren zudem mehr Autos unterwegs als sonst.

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