E-Bike- und E-Rollerfahrer beschäftigen Polizei im Nordosten

30.08.2021 Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern muss sich zunehmend mit E-Bike- und E-Roller-Fahrern befassen, die unter Alkohol oder Drogen fahren. So wurden innerhalb weniger Tage vier Vorfälle in Güstrow, Sassnitz, Stralsund und Anklam gemeldet, wie ein Polizeisprecher am Montag erklärte. Zuletzt wurde am Sonntag in Sassnitz ein E-Bike-Fahrer angehalten. Bei dem 39-Jährigen wurden 2,5 Promille Atemalkohol gemessen.

Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Stralsund sahen Polizisten am Samstagabend zwei mutmaßlich alkoholisierte Fahrer, die zügig mit unbeleuchteten Elektrorädern fuhren. Nach kurzer Verfolgungsjagd konnten die Polizisten einen Fahrer anhalten. Er hatte 2,05 Promille Atemalkohol. Dem zweiten gelang die Flucht.

Wenige Stunden vorher ertappten Beamte in Güstrow einen E-Roller-Fahrer, der vermutlich unter Drogeneinfluss fuhr, zweimal innerhalb einer Stunde. Der Mann wurde nach dem Drogentest beim ersten Mal belehrt, dass er 24 Stunden kein Kraftfahrzeug führen dürfe. Doch die Beamten sahen ihn kurz danach wieder beim Fahren. Diesmal sei der E-Scooter «zur Gefahrenabwehr sichergestellt worden». Dem Mann drohen bis zu 1000 Euro Bußgeld.

Schon am Donnerstag hatte sich ein 24-jähriger E-Scooter-Fahrer auf nasser Straße in Anklam überschlagen und schwer verletzt. Hier würden die genauen Umstände noch geklärt, teilt die Polizei mit.

© dpa-infocom GmbH

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