Spitzenkandidat Sack: «Umfrageergebnis auch ein Weckruf»

26.08.2021 Michael Sack zeigt sich trotz gesunkener Umfragewerte für die anstehende Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern optimistisch. «Umfragen sind keine Wahlergebnisse», teilte der CDU-Spitzenkandidat auf dpa-Anfrage am Donnerstag mit. Es sei noch genug Zeit, die Menschen davon zu überzeugen, dass nur eine Regierung der Mitte das Land weiterbringe. «Insofern ist das Umfrageergebnis auch ein Weckruf.» Er warnte vor einem Bündnis von SPD, Linke und Grünen.

Michael Sack, CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Einen Monat vor der Landtagswahl sank die CDU in einer am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage von Infratest-dimap im Auftrag von NDR, «Schweriner Volkszeitung» und «Ostsee-Zeitung» jedoch deutlich ab. Die Christdemokraten kamen auf 15 Prozent - 8 Prozent weniger als bei einer vorherigen Umfrage im Juli. Die SPD unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig konnte hingegen um 9 Prozentprozente auf 36 Prozent deutlich zulegen.

Bei einer Direktwahl würden fast zwei Drittel die amtierende Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) wählen (65 Prozent), ihren Herausforderer Sack jeder Zehnte.

«Ich möchte Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern werden - was ich sage gilt.» Dass er nicht die große Bühne habe, wie Amtsinhaberin Schwesig, liege in der Natur der Sache, erklärte Sack. «Ich bin optimistisch, dass wir in den kommenden Wochen im Wahlkampf noch ordentlich Rückenwind aus Berlin bekommen.»

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