A20 an Baustelle Tribsees gesperrt: Erste Lärmbeschwerden

11.08.2021 Wegen Bauarbeiten ist die Autobahn 20 an der Dauer-Behelfsbrücke bei Tribsees (Vorpommern-Rügen) in beiden Richtungen gesperrt. Wie ein Polizeisprecher sagte, begann die Sperrung am Morgen, sollte bis zum Abend dauern, und hängt mit dem Neubau der 2017 eingestürzten A20-Moorbrücke zusammen. Allerdings gebe es erste Beschwerden über starken Ausweichverkehr unter anderem von Lastwagen aus kleinen Anliegerdörfern wie Breesen, die eigentlich nicht an den Umleitungsstrecken liegen.

Ein Schild weist auf eine Baustelle hin. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Polizei rief Fahrzeugführer auf, die offiziellen Umleitungen unter anderem über die Bundesstraßen zu nutzen. Die Straßen durch kleine Orte seien Anliegern vorbehalten. Es könne aber sein, dass manche Navigationssysteme die Fahrzeugführer dort entlang leiteten.

Auf der A20 laufen Betonierarbeiten für eine Bodenplatte, die von der Behelfsbrücke aus erledigt werden. Solche Sperrungen für einen Tag gibt es im Schnitt einmal im Monat. Die A20 gilt als wichtigste Ost-West-Verbindung zwischen Mecklenburg und Vorpommern. Sie war 2017 bei Tribsees auf spektakuläre Art und Weise abgesackt und dann eingebrochen. Es klaffte ein riesiges Loch. Seit Dezember 2018 rollt der Verkehr zwischen Rostock und Stralsund dort langsam und mit einer Fahrspur je Richtung über die Behelfsbrücke. Mit der Fertigstellung der neuen A20-Brücke wird zur Jahreswende 2023/24 gerechnet.

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