41 neue Corona-Fälle: Inzidenz steigt weiter

04.08.2021 Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist im Nordosten weiter gestiegen. Zuletzt infizierten sich binnen einer Woche nachweislich 12,1 Menschen je 100.000 Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Coronavirus, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Mittwoch mitteilte. 41 Neuinfektionen kamen demnach am Mittwoch hinzu - nur gut halb so viele wie am Dienstag, aber fast doppelt so viele wie vor einer Woche.

Ein Abstrich für das Testverfahren auf das Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Behörde meldete zudem zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion; die Gesamtzahl stieg damit im Nordosten auf 1182. Neun Menschen werden im Krankenhaus behandelt, einer weniger als am Dienstag. Auf den Intensivstationen liegt aktuell kein Corona-Patient, nachdem es am Vortag noch einer war.

Allein zehn neue Corona-Fälle wurden für die Hansestadt Rostock verzeichnt, wo die Sieben-Tage-Inzidenz auf 12,9 stieg. Mittlerweile liegt der Wert nur noch in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte (5,8) und Rostock (7,9) unter 10. Am höchsten ist der Wert im Westen des Landes in Nordwestmecklenburg (22,9) und Ludwigslust-Parchim (17,5).

Für alle Regionen meldete die Landes-Corona-Ampel am Mittwoch weiter Grün für ein kontrolliertes Geschehen. In die Bewertung fließen neben der Inzidenz auch die Krankenhauseinweisungen und die Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen ein.

Nach einem sprunghaften Anstieg der Neuinfektionen am Dienstag hatte der Rostocker Tropenmediziner Emil Reisinger auch für die Folgetage höhere Neuinfektionszahlen prognostiziert. Als Gründe nannte er Reiserückkehrer und die ansteckendere Delta-Variante.

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten wuchs auf 44.586, als genesen gelten 43.101 Menschen. Vollständig geimpft sind den Angaben zufolge bisher 52,8 Prozent der Bevölkerung. Die erste Impfdosis haben insgesamt 60,1 Prozent erhalten.

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