30 Corona-Neuinfektionen gemeldet - Inzidenz steigt auf 4,3

23.07.2021 In Mecklenburg-Vorpommern sind am Freitag 30 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Inzidenz stieg im Vergleich zum Vortag um 1,3 auf nunmehr 4,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte (Stand: 15.30 Uhr). Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 2,9. Die Gesamtzahl der Todesfälle gab das Lagus mit 1175 an - diese Zahl hat sich seit Donnerstag nicht erhöht.

Ein medizinischer Mitarbeiter hält einen Tupfer mit einem Abstrich für einen Corona-Test über ein Röhrchen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit 22 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwerin derzeit am höchsten, mit 0,4 weist der Landkreis Vorpommern-Rügen den geringsten Wert auf. Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44.299; als genesen gelten rund 43.000 Menschen. Vier Covid-Patienten werden derzeit in Krankenhäusern behandelt, zwei mehr als am Donnerstag; einer liegt auf der Intensivstation.

Seit Beginn der Corona-Schutzimpfungen wurden nach Lagus-Angaben 1 697.718 Impfdosen verabreicht; 948.589 Menschen erhielten mindestens eine erste Impfung; 788.669 Menschen oder 49 Prozent gelten als vollständig geimpft.

Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier (SPD) appellierte an Reiserückkehrer aus Ländern mit hohen Fallzahlen, in den ersten fünf Tagen nach der Rückkehr aus dem Urlaub unbedingt ihre Kontakte zu reduzieren und die freiwilligen kostenlosen Bürgertests zu nutzen - «auch wenn das von der Verordnungslage derzeit nicht zwingend vorgeschrieben wird».

Von den neun neuen Fällen am Freitag in der Landeshauptstadt entfielen allein vier auf Reiserückkehrer aus Spanien. «Ein Discobesuch, kurz nachdem man aus dem Spanien-Urlaub gekommen ist, ist derzeit zum Beispiel nicht angebracht», so der Oberbürgermeister. Badenschier forderte außerdem, bundesweit wieder wirksame Quarantänemaßnahmen für Rückkehrer aus Risikogebieten zu schaffen.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News