Ferien in fünf Ländern: Tourismusbranche bereit für Gäste

25.06.2021 Mecklenburg-Vorpommern verfügt über rund 450.000 Gästebetten. Die füllen sich langsam. Am Wochenende wird mit einem Ansturm gerechnet.

Tobias Woitendorf, Geschäftsführer Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/ZB © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit dem Ferienbeginn in Hamburg, Berlin und Brandenburg nähert sich die Tourismussaison in Mecklenburg-Vorpommern ihrem Höhepunkt. «Pünktlich dazu sind im Nordosten mit Wirkung von Freitag an weitere Kontaktbeschränkungen aufgehoben worden. Die Lockerungen tragen dazu bei, dass der ganze Urlaub für die Gäste einfacher wird», sagte der Geschäftsführer des Landestourismusverbands, Tobias Woitendorf, der Deutschen Presse-Agentur. Bereits seit Anfang dieser Woche sind die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ferienbedingt zu.

Die Buchungslage für die etwa 450.000 Betten und Camping-Stellplätze sei gut. Wenn nur der Sommer betrachtet werde, sei davon auszugehen, dass er für die Branche wirtschaftlich erfolgreich verlaufen kann - fast vergleichbar mit denen vor Corona, sagte Woitendorf. Für das ganze Jahr sei aber mit deutlichen Verlusten zu rechnen, weil fast die kompletten Frühjahrsmonate fehlten.

Woitendorf geht mit Blick auf die Pandemie fest davon aus, dass Gäste und Mitarbeiter sicher durch den Sommer kommen werden. Viele Kontaktbeschränkungen, die das Urlaubsvergnügen schmälern können, seien weggefallen. Für die Innengastronomie, Museen, Kinos oder Fitnessstudios ist kein negativer Test mehr nötig. Zudem soll die Maskenpflicht im Freien weitestgehend entfallen. Reisende müssen aber in MV einen negativen Test vorweisen, sofern die zweite Corona-Schutzimpfung nicht mindestens 14 Tage zurückliegt oder sie von einer Covid-Erkrankung genesen sind.

«Die Abstandsregelungen gelten allerdings weiter», betonte er. Auch fehle es noch in einigen Bereichen wie der Kultur im Vergleich zur Zeit vor Corona an Veranstaltungen. «Viele Veranstalter haben schon abgesagt und konnten nicht warten, bis in den Augen der Landesregierung die notwendige Sicherheit gegeben war.»

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