Fitnesscenter ab 1. Juni geöffnet: Vereine dürfen trainieren

22.05.2021 Rund 260 000 Sportler in den Vereinen und Tausende Mitglieder in Fitnesscentern, Yogastudios und Tanzschulen können vom 1. Juni an in MV wieder trainieren. Erwachsene müssen bei Sport in Innenräumen allerdings einen Negativ-Test vorlegen.

Stefanie Drese (SPD), Sportministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In den Sportvereinen und Fitnesscentern in Mecklenburg-Vorpommern darf vom 1. Juni an wieder trainiert werden. In Innenräumen müssen Erwachsene dafür einen Negativ-Corona-Test vorlegen. Unter freiem Himmel sind 25 Personen zugelassen, drinnen 15, wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Samstagabend nach einem «Sport-Gipfel» mit Vertretern der Landesregierung und des Sports in Mecklenburg-Vorpommern sagte. Öffnen könnten auch Anbieter wie Yogastudios oder Ballettschulen. Am 22. Juni könne dann der Spiel- und Wettkampfbetrieb im Breiten- und Nachwuchsleistungssport wieder beginnen.

Für das Training draußen sei kein Negativ-Corona-Test erforderlich, da die Ansteckungsgefahr dort geringer sei, sagte Sportministerin Stefanie Drese (SPD). Schüler benötigen weder drinnen noch draußen einen Test, weil sie bereits zweimal pro Woche in der Schule auf das Coronavirus getestet würden. In Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen gelte zudem die Begrenzung von einer Person auf zehn Quadratmeter. Beim Training müssten zudem zwei Meter Abstand zum Nachbarn gehalten werden.

Freibäder können zum 1. Juni wieder öffnen, wie es weiter hieß - für Erwachsene mit Test. In Hallenbädern seien Schulsport, Schwimmkurse und Vereinssport wieder gestattet.

Der Präsident des Landessportbundes, Andreas Bluhm, sagte: «Wir haben heute mit dem Sportgipfel für die rund 260 000 Sportlerinnen und Sportler im Land in knapp 1900 Vereinen ein gutes Ergebnis erreichen können.» Nach Pfingsten könnten in den Vereinen die Vorbereitungen auf den Neustart des Trainingsbetriebs beginnen. «Es geht wieder los.»

Auch Andy Redner von der Interessengemeinschaft der Fitness- und Gesundheitsstudios in Mecklenburg-Vorpommern freute sich über die Öffnungsperspektive. Dies sei ein sehr guter Tag für die Gesundheit der Menschen im Land, sagte er. Er gehe davon aus, dass aufgrund der sieben Monate Bewegungsmangel während der Schließung der Fitness- und Gesundheitsstudios viel mit den Mitgliedern nachgearbeitet werden müsse. Nach seiner Schätzung trainieren zehn Prozent der Bevölkerung in Fitnessstudios.

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