Mehr Selbsttests an Schulen und mehr Jugendsport möglich

22.03.2021 Corona-Schnelltests gelten als ein Eckpfeiler für einen Schulalltag in Pandemiezeiten. Diese Tests sollen am Montag flächendeckend im Nordosten möglich sein.

Ein Mann träufelt eine Lösung auf eine Testkassette, die von Covid-19 verursachte Antigene nachweisen kann. Foto: Zacharie Scheurer/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die neue Woche beginnt im Nordosten mit mehreren Veränderungen im Corona-Alltag. Von Montag an können alle Schülerinnen und Schüler Mecklenburg-Vorpommerns einen Corona-Selbsttest unter Aufsicht des Lehrers vornehmen. Laut Bildungsministerium sollen die Schüler die Tests gemeinsam zu Beginn des Schultags im Klassenraum durchführen. Ein solcher Test soll demnach mindestens einmal die Woche möglich sein, in den vergangenen Tagen hatten diese bereits bei ersten Jahrgangsstufen begonnen.

Gewerkschaften hatten die kurzfristige Einführung der Selbsttests kritisiert. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) hatte etwa zusätzliches medizinisches Personal für die Durchführung in den ersten Wochen gefordert. Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) beteuerte hingegen, dass die Tests sehr leicht anwendbar und nicht unangenehm seien.

Veränderungen sind zu Wochenbeginn auch beim Kinder- und Jugendsport vorgesehen. Laut Sozialministerium soll von Montag an mehr davon im Bundesland erlaubt sein. Wo täglicher Präsenzunterricht möglich ist, soll Kinder- und Jugendsport mit maximal 20 Teilnehmern im Freien gestattet sein. Dies betreffe Kinder und Jugendliche der Jahrgangsstufen 1 bis 6 sowie die Abschlussklassen. Diese Regelung gab es demnach bereits, nun könnten sie jedoch mehr Regionen umsetzen.

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