Geflügelpest-Ausbruch in Stralsund - Kleinstbestand getötet

10.03.2021 Wegen eines Geflügelpest-Ausbruchs in Stralsund sind die Tiere einer betroffenen Privathaltung getötet worden. Es gehe dabei um einen Kleinstbestand, sagte Landkreissprecher Olaf Manzke am Mittwoch. Die Tiere hätten zuvor Anzeichen der Geflügelpest gezeigt und seien teilweise verendet. Eine Untersuchung habe den Verdacht bestätigt.

Ein Schild warnt vor der Geflügelpest. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Landkreis hatte zuvor darüber informiert, dass im Radius von drei Kilometern um Stralsund ein Sperrbezirk sowie im Radius von zehn Kilometern ein Beobachtungsgebiet eingerichtet wurde. Im gesamten Landkreis müssen Halter wegen der weiter grassierenden Geflügelpest ihr Geflügel in Ställen oder geschützt unterbringen. In den Sperrbezirken und in Beobachtungsgebieten gelten weitere Hygieneauflagen.

Erst am Montag waren zwei neuerliche Ausbrüche der Geflügelpest im Land bekannt geworden: Bei Bergen auf Rügen war laut Landkreis eine private Haltung mit rund 230 Tieren und in Anklam nach Angaben des Landkreises Vorpommern-Greifswald eine Kleinsthaltung betroffen.

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