Ergebnisse von Vergleichsarbeiten bleiben in Schulen

13.11.2021 Um Lernrückstände wegen der Corona-Pandemie bei Hessens Schülern zu erkennen, sind zu Beginn des neuen Schuljahrs in den Jahrgänge vier und neun Vergleichsarbeiten (VERA) durchgeführt worden. Die Ergebnisse dieser zentralen Lernstandserhebungen hätten für die Lehrkräfte und Schulen einen wertvollen Beitrag über die Stärken und Schwächen der Kinder einer Klasse geliefert, erklärte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion in Wiesbaden. Im Schuljahr 2020/2021 konnten die Vergleichsarbeiten wegen der Auswirkungen der Pandemie auf die Schulorganisation nicht durchgeführt werden.

Ein Schüler (r) steht am Smartboard und bearbeitet eine Fragestellung. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die schulbezogenen Ergebnisse der Lernstandserhebungen erhielten weder das Kultusministerium noch die Staatlichen Schulämter, erklärte Lorz. Sie blieben ausschließlich auf Ebene der Schulen. Die Ergebnisse würden jedoch den Eltern sowie den Schülerinnen und Schülern auf Wunsch durch die jeweilige Fachlehrkraft mitgeteilt und erläutert. Auf diese Weise könnten sie eine gute Grundlage für die Beratung und Förderung der Kinder und Jugendlichen in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Eltern sein.

Damit unterschieden sich die zentralen Lernstandserhebungen in Hessen von den erhobenen und öffentlich präsentierten Daten aus internationalen und nationalen Schulleistungsstudien wie Pisa und dem IQB-Bildungstrend, teilte der Kultusminister mit. Die VERA-Ergebnisse sollten in erster Linie für die Lehrkräfte und Schulen einen Impuls für die Unterrichts- und Schulentwicklung liefern.

Die von der OECD organisierte Pisa-Studie ist der größte internationale Schulleistungsvergleich. Im dreijährigen Abstand werden dabei 15-Jährige Schülerinnen und Schüler getestet. Standardmäßig geht es um Aufgaben aus den Bereichen Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften.

Der Bildungstrend des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) testet im Auftrag der Bundesländer bundesweit die Kompetenzen von Neuntklässlern in Mathematik, Biologie, Chemie und Physik unter Bezug auf die Bildungsstandards für den mittleren Schulabschluss.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News

Top News

Sport news

Europameisterschaft: DHB-Auswahl schließt EM mit Sieg ab

Internet news & surftipps

Technologie: Autonomes Fahren: Bosch kooperiert mit VW

Tv & kino

RTL-Show: Rassistische Aussage: Youssefian aus Dschungelcamp geworfen

Gesundheit

Corona und kein Ende: Warum wir pandemiemüde werden, aber wach bleiben sollten

Internet news & surftipps

Umwelt: Gegen die Wegwerfgesellschaft

Auto news

Ermittlungen: Strafbar? Mit 417 km/h über deutsche Autobahn

Das beste netz deutschlands

iPhone: Whatsapp-Sprachnachrichten werden flexibler

Tv & kino

Auszeichnung: Deutscher Schauspielpreis künftig geschlechterübergreifend

Empfehlungen der Redaktion

Regional hessen

Quote positiver Tests bei Schülern und Lehrern gestiegen

Regional hessen

Kultusministerium: Keine Probleme bei Lern-App bekannt

Regional hessen

Mehr als 2000 Schüler sind in der Pandemie «abgetaucht»

Inland

Konferenz: Kultusminister beraten über Corona, Lehrkräfte, Sommerferien

Regional hessen

Minister gegen neues eigenständiges Fach «Wirtschaft»

Regional hessen

Keine Schule in Hessen wegen Corona-Fällen geschlossen

Regional berlin & brandenburg

Berlin: Mehr Digitalisierung und ein Schulportal für alle

Regional hessen

Schulen nach den Weihnachtsferien im Präsenzunterricht