Schmuck erbeutet: Tatverdacht nach Trickbetrug erhärtet sich

29.09.2021 In einem Betrugsfall mit sechsstelliger Schadenssumme in Kassel hat sich der Tatverdacht gegen eine 19-Jährige und einen 32-Jährigen erhärtet. Demnach stehen die beiden in dringendem Verdacht, sich zur Zeit des Vorfalls im Bereich des Tatorts und in Kassel aufgehalten zu haben, teilten die Staatsanwaltschaft Kassel und das Polizeipräsidium Nordhessen in einer gemeinsamen Presseveröffentlichung am Mittwoch mit.

Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zuvor hatten im Landkreis Rosenheim in Bayern im Zeitraum von Mai bis Juni vergleichbare Fälle von Betrug mit sogenannten Schockanrufen stattgefunden. Auch die 70 Jahre alte Seniorin aus Kassel wurde laut Polizei am 25. Juni durch einen Betrüger am Telefon so lange unter Druck gesetzt, bis sie schließlich einer fremden Frau mehrere Schmuckstücke im Wert eines unteren sechsstelligen Betrages übergab. Die 19-Jährige soll den Schmuck abgeholt haben.

Die enge Zusammenarbeit der Kasseler Kripo mit dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd und die Angaben eines Zeugen im Kasseler Fall, hatten im August zur Festnahme der beiden geführt. Das Duo wird verdächtigt, in Rosenheim an vier Betrugsfällen beteiligt gewesen und außerdem Mitglied einer international agierenden Bande zu sein. Gegen die beiden wird nun auch wegen des Verdachts des schweren Betruges ermittelt.

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