Brosda: Tod von Gundlach unersetzlicher Verlust für Hamburg

25.07.2021 Für Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) ist der Tod des Fotografen und Sammlers F.C. Gundlachs «ein unersetzlicher Verlust» für die Kulturstadt Hamburg. «Sein Blick und seine Perspektive werden fehlen», teilte Brosda am Sonntag mit. Gundlach habe als Künstler Fotografiegeschichte geschrieben und ikonische Werke geschaffen. Als Sammler und Kurator habe er mit visionärem Gespür und Leidenschaft agiert. «Es ist maßgeblich sein Verdienst, dass sich die Fotografie als Kunstform etabliert hat. Die Entwicklung Hamburgs zur Kulturstadt ist eng mit seinem Werk und Wirken verbunden.»

F.C. Gundlach steht in seinem Atelier. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit der Gründung seiner Stiftung und des Hauses der Photographie hat Gundlach den Angaben zufolge in der Hansestadt weltweit bedeutende Institutionen geschaffen, die die Kulturstadt prägen. Er hinterlasse seiner Wahlheimat Hamburg nicht nur seine herausragende Sammlung, sondern auch ein Lebenswerk, «das uns Ansporn sein wird, Hamburg als Standort für Fotografie weiterzuentwickeln».

Der 1926 im hessischen Heinebach geborene Gundlach starb im Alter von 95 Jahren in Hamburg, wie eine Sprecherin der Elbschloss Residenz am Sonntag bestätigte. Dort lebte er zuletzt. Nach Angaben seiner Stiftung starb Gundlach bereits am Freitag.

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